Aktuelles

Verpressen des Abfalls verhindert häufig komplette Entleerung der Tonnen
(15. Feb. 2017)

In den meisten Kommunen, in denen der Entsorgungsverband Saar für die Einsammlung des Hausmülles verantwortlich zeichnet, ist beim Restmüll die Anzahl der in Anspruch genommenen Leerungen zentral für die Berechnung der Abfall-Gebühren.

Um die Anzahl der Leerungen zu reduzieren, wird mancherorts zu brachialen Methoden gegriffen, um das Volumen der anfallenden Abfälle zu reduzieren. Das führt in vielen Fällen dazu, dass die Restmülltonnen so vollgestopft wer-den, dass eine komplette Leerung insbesondere dann, wenn der verpresste Müll bei winterlichen Temperaturen in der Tonne festfriert, unmöglich ist.

Kommt es aufgrund einer mutwilligen Verdichtung des Materials dazu, dass eine Leerung nicht vollständig ausgeführt werden kann, wird selbstverständlich nicht nachgefahren und auch Beipacks werden nicht mitgenommen.

Falls die Leerung einer Biotonne (hier wird die Gebühr nicht nach der Anzahl der Leerungen bemessen, sondern es gilt ein einheitlicher Tarif, in dem eine regelmäßge 14tägige Leerung enthalten ist) in Frostzeiten trotz aller Vorkeh-rungen und ohne dass verpresst wurde, nicht oder nicht komplett möglich ist, kann der Biomüll in solchen Ausnahmefällen in Kartons gesammelt und beim nächsten regulären Abfuhrtag neben das Abfallgefäß gestellt werden.

Hintergrund:

Um sicherzustellen, dass die Tonnen mit einem normalen Aufwand komplett geleert werden können, wurde in der Abfallwirtschaftssatzung des EVS fest-gehalten, dass Abfälle in den Abfallbehältern nicht eingestampft, eingeschlämmt, mechanisch zerkleinert oder verbrannt werden dürfen.

Jedes Anwesen muss prinzipiell über so viele Abfallgefäße verfügen, dass eine geregelte Abfuhr möglich ist.

Was tun, wenn winterliche Straßenverhältnisse eine geregelte Müllabfuhr nicht möglich machen? (09. Jan. 2017)

Wenn Schnee und Eis eine geregelte Müllabfuhr nicht zulassen, sind die Abfuhrunternehmen intensiv bemüht, nicht entleerte Abfallgefäße nachzufahren. Daher sollten die Behälter jeweils bis zum Ende der Woche zur Abfuhr bereit gehalten werden. Wenn die Entleerung bis zum Ende der Woche nicht möglich war und die Tage bis zur nächsten Leerung überbrückt werden müssen, können die Kundinnen und Kunden des EVS beim Restmüll auf Abfallsäcke ausweichen, die zum Preis von 6 Euro (Entsorgung ist im Preis enthalten) bei den Kommunen erhältlich sind. Die Säcke können am nächsten Leerungstermin neben den Restmüllgefäßen bereitgestellt werden.

Für den Fall, dass die Biotonne nicht geleert werden konnte und entsprechende Ausweichkapazitäten benötigt werden, können Kartons von handlicher Größe mit Bioabfall befüllt und neben der Biotonne bereitgestellt werden.

Wichtig: Die Müllgefäße müssen auch bei Schnee und Eis so aufgestellt sein, dass sie für die Müllwerker gut zugänglich und problemlos zu bewegen sind.

Bereitstellung der Blauen Tonnen zur Leerung (17. Jan. 2014)

Wünschen Sie die Leerung Ihrer Blauen Tonne, stellen Sie diese bitte mit dem Griff zur Straße. Dies erleichtert unseren Mitarbeitern die Leerung der Gefäße. Vielen Dank!

Müllabfuhr im Winter - So können Sie uns unterstützen (06. Nov. 2013)

Schnee, Eis und Frost und ihre Auswirkungen auf die Müllabfuhr

Wenn Schnee, Eis und Frost die Entsorgungsgebiete fest im Griff haben, können die Entsorger trotz größter Bemühungen eine termingerechte Leerung der Hausmüll- und Papiertonnen sowie die Abfuhr der Wertstoffe und Sperrmüll nicht in jedem Fall garantieren. Mit etwas Unterstützung und Verständnis Ihrerseits können Sie die Entsorgung Ihrer Abfälle im Winter für die Müllwerker deutlich erleichtern und einen möglichst reibungslosen Ablauf ermöglichen.

Straßen können nicht angefahren werden

Die Müllfahrzeuge können bei winterlichen Witterungsverhältnissen einige Straßen nicht anfahren. Die Fahrer der Müllfahrzeuge entscheiden verantwortungsbewusst darüber, ob sie eine potentiell gefährliche Strecke fahren oder nicht. Gründe hierführ sind gerade in den frühen Morgenstunden z. B.

  • kleine Nebenstraßen/Anwohnerstraßen wurden noch nicht oder nicht ausreichend geräumt
  • steilere Nebenstraßen/Anwohnerstraßen wurden noch nicht gestreut
  • die geräumte Fahrspur ist duch parkende PKW dennoch zu eng für das Müllfahrzeug

So können Sie uns unterstützen:

Sind die Straßen nicht befahrbar, bittet das Entsorgungsunternehmen Paulus GmbH die Bürgerinnen und Bürger, den Restmüll, die Papiertonnen bzw. die gelben Wertstoffsäcke/ Wertstofftonnen möglichst an die nächste geräumte und somit gut anfahrbare Straße zur Entsorgung entsprechend der geltenden Abfallwirtschaftssatzung bereitzustellen. Nur dann kann die Entsorgung durchgeführt werden. Dort wo die Abfuhr witterungsbedingt ausgefallen ist, wird die Abfuhr am folgenden Tag bzw. baldmöglichst nachgeholt. Der anfallende Hausmüll, der nicht mehr in die gefüllte Restmülltonne passt, kann dann in reißfesten Abfallsäcken gesammelt und zur nächsten Abfuhr ausnahmsweise neben die Restmülltonne gestellt werden.

Parken Sie Ihre Fahrzeuge am Entsorgungstag bitte so, dass noch eine ausreichende Ver-kehrsfläche für die Müllfahrzeuge verbleibt.

Hindernisparkour mit Schneebarrieren für Container und Behälter

Können die Müllfahrzeuge bis in die Anwohnerstraße fahren wartet schon das nächste Problem auf sie. Wie kommt der Müllwerker mit dem Müllgefäß zum Fahrzeug?

  • die Tonnen stehen oft hinter einem Schneewall zwischen Bürgersteig und Fahrbahn
  • vor den Containerboxen türmt sich ein großer Schneeberg
  • nur nach längerem Slalomlauf erreichen die Müllwerker mit den Tonnen/Containern ihr Fahrzeug

Insbesondere große oder schwere Behälter lassen sich von den Müllwerkern trotz großer Ansprengungen oft nicht durch diese Schneebarrieren ziehen oder hinüber bewegen. Diese "eingekeilten" Tonnen oder Container können nicht geleert werden.

So können Sie uns unterstützen:

Die Umsetzung der Räum und Streupflichten der Pflichtigen (z.T. auch Grundstücksbesitzer) hilft den Entsorgern bei den Entsorgungsaufgaben und erhöht die Sicherheit.
Bilden Sie für die Behälter ein Gasse in dem Schneewall zwischen Bürgersteig und Fahrbahn oder bringen Sie die Tonnen dorthin, wo bereits eine Einfahrt freigeschaufelt ist.
Rechzeitig vor der Abholung befreien Sie bitte den Weg vom Containerstellplatz bis zum Straßenrand von Eis und Schnee.

Festgefrorene Abfälle in Tonnen und Containern

Durch Nässe von feuchten Abfällen können die Abfälle in der Tonne/dem Container zu einem einzigen Klumpen zusammenfrieren der am Behälterrand festfriert. Dann kann der Inhalt der Behälter trotz mehrmaligem "Anschlagen" beim Schüttvorgang gar nicht oder nur teilweise herausrutscht. Auch häufigeres Nachschütteln und Rütteln hilft nicht und bewirkt nur, dass die Tonne aus der Schüttung reißt oder der Kunststoff beschädigt wird. Es ist den Müllwerkern aus Gründen der Arbeitssicherheit verboten, in die Gefäße zu fassen oder selber die feuchten, angefrorenen Abfälle mit einem Werkzeug zu lockern.

Festgefrorene Abfälle, die nicht herausfallen, müssen in der Tonne verbleiben.

So können Sie uns unterstützen:

  • über Winter die Behälter frostfrei lagern und erst am Morgen der Abholung herausstellen
  • Nässe von feuchten Abfällen durch Einwickeln in Zeitungspapier, Papiertüchern o. ä. binden
  • Behälterboden mit Papier/Pappe/Styropor/Stroh o. ä. auslegen
  • Inhalt nicht verpressen - achten Sie möglichst auf eine lockere Befüllung
  • Inhalt kurz vor der Abholung von der Innenwand lösen und durch Stoßen lockern

Glut und heiße Asche sorgen für unliebsame Überraschungen

In kleinen Öfen, Kaminen oder Heizungen für Holz, Kohle oder Brikett fällt Asche an und die ist oft noch heiß, wenn sie entsorgt wird. Die Glutnester in der Asche können sich auch noch über viele Stunden lang halten und kleine Schwelbrände in der Mülltonne entfachen. Unentdeckt kann der Brandherd dann im Müllfahrzeug oder in der Entladestation einen noch weit größeren Schaden anrichten.

So können Sie uns unterstützen:

Verwenden Sie im eigenen Interesse einen Metall-Ascheimer für Ihre anfallende Asche. Nach 2- 3 Tagen können Sie abgekühlte Asche problemlos in die Restmülltonne geben.

Tipps zur Abfallentsorgung bei kritischen Wetterverhältnissen (10. Nov. 2012)

Mit Einsetzen der kälteren Jahreszeit ist bald auch wieder mit kritischen Wettersituationen zu rechnen. Für die Fahrzeuge, die für die Müll-Einsammlung eingesetzt werden, wird es dann sicher nicht immer möglich sein, termingerecht zu jedem Wohnhaus „durchzukommen“. Wir bitten um Verständnis, falls es im Falle von Schnee und Glätte zu Beeinträchtigungen bei der Haus- und Biomüllabfuhr kommen sollte.

Wir werden bemüht sein, wenn irgend möglich die bekannten Abfuhrtermine einzuhalten. Gebiete, in denen die Abfallgefäße wegen Schnee oder Eisglätte nicht termingerecht entleert werden können, werden sobald als möglich nachgefahren. Die Abfallgefäße sollten bis zu dieser gesonderten Abfuhr stehen gelassen werden.

Tipps zum Befüllen der Biotonne im Winter (10. Nov. 2012)

Wenn der Inhalt der Biotonnen wegen des hohen Feuchtigkeitsgehaltes im Winter einfriert, können die Behälter überhaupt nicht oder nur teilweise entleert werden. Festgefrorener Bioabfall sollte daher nach Möglichkeit am Entleerungstag mit einem Stock von der Tonnenwand gelöst werden.

Hilfreich ist es, die Biotonne vor dem Befüllen mit einigen Lagen zerknülltem Zeitungspapier auszulegen und die Bioabfälle in Zeitungspapier einzuwickeln. Wer seine Biotonne in einem geschützten Raum (Garage oder Keller) abstellt, kann meist ohnehin mit einer einwandfreien Entleerung rechnen.

Falls eine Leerung des Gefäßes trotz aller Vorkehrungen jedoch nicht komplett möglich ist, kann der Biomüll in solchen Ausnahmefällen in Kartons gesammelt und beim nächsten regulären Abfuhrtag neben das Abfallgefäß gestellt werden.

Info-Box

Sie haben Fragen?

Fragen zum Gelben Sack?

Tel: 06897 - 856 0030
oder


Fragen zur Blauen Tonne?

Tel: 06897 - 856 0040
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Fragen zum Haus- und Biomüll?

Tel: 06897 - 856 0050
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Tel: 06897 - 856 0060
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Fragen zum Glas?

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